Innsbruck, im Mai 2026
Das zukunftsweisende „Retail.Next“-Konzept von BMW wird von Unterberger Automobile derzeit in all seinen 19 BMW-Standorten umgesetzt. In seinem Flagshipstore in Innsbruck geht das Familienunternehmen noch einen Schritt weiter.
Im Mittelpunkt des neuartigen Schauraumkonzeptes steht nicht mehr nur das Fahrzeug, sondern der Kunde – ganz im Sinne der Firmenphilosophie von Unterberger. „Die Neugestaltung setzt in Sachen Kundenerlebnis Maßstäbe. Der Fokus verschiebt sich von der reinen Produktpräsentation hin zu einem kundenorientierten Erlebnis. Durch die nahtlose Integration von Ausstellungs- und Kundenbereichen wird eine einzigartige Kundenerfahrung möglich“, schildert der Geschäftsführende Gesellschafter Dieter Unterberger, der das Investitionsvolumen mit rund zwei Millionen Euro netto beziffert. Stilvoll gestaltete Beratungsbereiche bieten die Möglichkeit, vertrauliche Gespräche in einer angenehmen Atmosphäre zu führen. Oberstes Ziel war es, den Kunden mehr Raum zu geben – sei es beim Beratungsgespräch in Wohnzimmeratmosphäre oder beim Warten auf die Servicefertigstellung. „Mithilfe interaktiver Produktpräsentationen und digitaler Verkaufstools können Kunden Fahrzeuge auf eine ganz neue und spannende Weise entdecken. Große Monitore unterstützen die persönliche Beratung und schaffen eine interaktive und informative Umgebung“, veranschaulicht Betriebsleiter Klaus Kluckner.
Symbiose aus moderner Kunst und „Faszination Auto“
Jedenfalls neu und vor allen Dingen einzigartig in Autohäusern hierzulande ist die Kombination automobiler Ingenieurs- mit zeitgenössischer Kunst. So wurden in die Gestaltung der neuen Schauräume Kunstwerke des in der Ukraine geborenen und in Düsseldorf ansässigen Acrylkünstlers Aljoscha sowie des renommierten Innsbrucker Universalkünstlers und Gründungskurators der RLB-Kunstbrücke Georg Loewit miteinbezogen. „Wenn man die neu geschaffene Wohlfühlatmosphäre auf sich wirken lässt, dann ist die Verbindung unserer seit jeher gelebten ‚Faszination Auto‘ mit zeitgenössischer Kunst eine konsequente Synthese. Mit temporären Kunstausstellungen möchten wir darüber hinaus zusammenbringen, was unserer Meinung nach so gut zusammenpasst“, gibt Dieter Unterberger Einblick in die Überlegungen. Den Auftakt macht Georg Loewit mit einer Auswahl an Werken, die ganz frisch aus der Galerie an der Pinakothek der Moderne in München an den Innsbrucker Griesauweg 32 übersiedelt wurden. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag zu den normalen Geschäftszeiten von 8:00 bis 18:00 Uhr bzw. Freitag bis 17:00 Uhr frei zugänglich.
Westösterreichs größtes BMW Group Kompetenzzentrum
Das BMW Group Kompetenzzentrum Unterberger-Denzel ist seit jeher Komplettanbieter aller Marken des Münchner Herstellers. Mit 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird ein 360°-Grad-Service vom Verkauf inklusive Finanzierung und Versicherung über sämtliche Service-, Garantie- und Reparaturarbeiten bis hin zum Ersatzteil- und Zubehörverkauf geboten. Das Fahrzeugangebot umfasst Verbrenner-, Hybrid- bzw. Plug-In-Hybrid- und Elektromodelle sowie eine große Auswahl an Vorführ- und Gebrauchtwagen aller Marken.
Unterberger Automobile: 27 Standorte in Österreich und Süddeutschland
Das Familienunternehmen Unterberger hat sich seit seiner Gründung vor 50 Jahren zu einem der größten Automobilhändler in Österreich und Süddeutschland entwickelt. Mit 1. Januar 2026 übernahm Unterberger Automobile von der Vogl Gruppe die beiden BMW- und MINI-Autohäuser in Mühldorf und Burghausen sowie die drei Mehrmarken-Autohäuser mit HYUNDAI, FIAT und OPEL in Burghausen, Mühldorf und Waldkraiburg. Die Unterberger „Automobilachse“ umfasst damit 27 Standorte mit 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auch fünf Jahrzehnte nach dem Start befindet sich das Unternehmen nach wie vor zu 100 Prozent in Familienbesitz. Die Brüder Gerald, Dieter und Fritz Unterberger jun. zeichnen als geschäftsführende Gesellschafter gemeinsam mit Geschäftsführer Josef Gruber für die Automobilsparte verantwortlich. Darüber hinaus ist die Unterberger Gruppe seit mehr als 40 Jahren auch im Immobilien-, Beteiligungs- und Leasinggeschäft erfolgreich tätig. Der Jahresumsatz in allen Geschäftsfeldern betrug 2024 insgesamt 565 Millionen Euro.
Infos:
www.unterberger.cc
Aljoscha
Aljoscha (ukrainisch Альо́ша; * 1974 in Losowa, Ukrainische SSR, als Olexiy Potupin[1]) ist ein ukrainischer Bildhauer und Maler, der für konzeptionelle Installationen und Skulpturen basierend auf Ideen des Bioismus, des Biofuturismus und des bioethischen Abolitionismus bekannt ist.
Jenseits der neuen Ästhetik des Bioismus beruht Aljoschas künstlerische Praxis auf bioethischen und zukunftsphilosophischen Prioritäten – insbesondere auf der Idee der Auslöschung von Leid sowie dem Konzept des Paradies-Engineerings.
Bioismus (oder Biofuturismus) stellt den Versuch dar, neue Lebensformen zu entwickeln und eine Ästhetik für die Zukunft organischen Seins zu schaffen. Jedes Werk wird vom Künstler als hypothetisches Lebewesen verstanden – als Ausdruck synthetischer Vitalität, Komplexität, morphologischer Vielfalt und Devianz. Der Bioismus repräsentiert den Übergang von einer reproduktiven zu einer generativen Kunst: weg von der Darstellung bereits existierender biologischer Formen hin zur Schöpfung alternativer Ontologien und Lebenswelten. Dieses Paradigma erweitert den Begriff des Lebens, indem es leblose Materie mit evolutionärem Potenzial auflädt und den Weg zu einer Symbiose von Kunst, Bioethik und Biotechnologie ebnet.
In Aljoschas visionärer Zukunftsprojektion verschmelzen lebendige Systeme mit dem Alltäglichen – von lebenden Möbeln und Architekturen bis zu interplanetaren Biosphären – mit der künstlerischen Möglichkeit, leidfreie Lebensformen zu gestalten. Somit erscheint der Bioismus nicht nur als ästhetische Plattform, sondern als ethisches Manifest des bioethischen Abolitionismus – mit der Perspektive, Museen in Labore biosensitiver Vielfalt und Kunst in ein praktisches Instrument verantwortungsvoller Lebensgestaltung zu transformieren.
aljoscha.org
Georg Loewit
Georg Loewit wurde 1959 in Innsbruck geboren und wuchs in Innsbruck, Wien und New York auf. Nach dem Abschluss der HTL für Holz- und Steinbildhauerei in Innsbruck absolvierte er die Ausbildung zum Gürtler und Goldschmied in der Innsbrucker Werkstätte Walter Deussl.
Parallel dazu studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München bei den Professoren Lohwasser und Jünger und graduierte zum Bildhauermeister. Am Mozarteum Salzburg studierte er Kunstpädagogik.
Zwischen 1986 und 1996 setzte er als Mitglied des Vorsitzes bzw. als Geschäftsführer der Tiroler Künstlerschaft wichtige Akzente in der heimischen Kunstszene, beispielsweise mit der Gründung des Künstlerhauses Büchsenhausen.
Als Gründungskurator der RLB-Kunstbrücke 1998 stand er dieser Institution als künstlerischer Leiter bis 2002 vor. 2001 wurde er mit der künstlerischen Leitung des RLB-Ateliers in Lienz beauftragt, das er bis 2012 geführt hat.
Georg Loewit lebt und arbeitet in Innsbruck. Seine Arbeiten sind in wichtigen Sammlungen vertreten und wurden in mehr als 150 nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt.
loewit.at
